Stranger in Mumbai

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When I was in Mumbai one day, it was raining so hard and I got lost somewhere on the way to the company, and the song “Stranger in Moscow” by Michael Jackson kept flying through my head. So I told this to my Indian friends and we wanted to reshape the text of the song that it fits to Mumbai, India. Now, one year later, I tried to actually do this. There are just a few sentences different, so if one of you guys knows some more details, I would appreciate to put it into the text. So here it is, “Stranger in Mumbai”.

I was wandering in the rain
Losin’ my way, feelin’ insane
Swift and sudden fall from grace
Sunny days seem far away
palm tree’s shadow belittlin’ me
Raindrops won’t let me be
On and on and on it came
Wish the rain would just let me

How does it feel (How does it feel)
How does it feel
How does it feel
When you’re alone
And you’re cold inside

Here abandoned in my fame
Armageddon of the brain
Someone’s callin’ me
Take my name and just let me be
Then a begger boy called my name
Happy days will drown the pain
On and on and on it came
And again, and again, and again…
Take my name and just let me be

How does it feel (How does it feel)
How does it feel
How does it feel
How does it feel
How does it feel (How does it feel now)
How does it feel
How does it feel
When you’re alone
And you’re cold inside

How does it feel (How does it feel)
How does it feel
How does it feel
How does it feel
How does it feel (How does it feel now)
How does it feel
How does it feel
When you’re alone
And you’re cold inside

Like stranger in Mumbai
Lord have mercy
Like stranger in Mumbai
Lord have mercy
We’re talkin’ danger
We’re talkin’ danger, baby
Like stranger in Mumbai
We’re talkin’ danger
We’re talkin’ danger, baby
Like stranger in Mumbai
I’m live in lonely
I’m live in lonely, baby
Stranger in Mumbai

Ein wahrer Traum

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Es ist nachts um elf, irgendwo in Mumbai, an der reichsten Straße der Stadt, in einem namenlosen Club. Ich sitze auf einem Barhocker am Rande der Tanzfläche, neben mir mein Kollege. Meine indischen Freunde sind schon nach Hause gefahren. Bei Mädels sind die Väter hier sehr streng, und meine beste Freundin hat schon wieder Ärger bekommen. Nachdenklich schiebe ich meine Flasche Bacardi Breezer auf dem indirekt beleuchteten Tisch hin und her und lausche der Musik. Hiphop, amerikanisch, dann wieder indische Popmusik. Ich schaue sehnsüchtig den Tänzern zu, mein Kollege möchte nicht tanzen. Und allein? Ich weiß nicht. Ich denke über meine Zeit kurz vor dem Abitur nach, ich hatte Standard-Latein-Tänze gelernt und bewegte mich unheimlich gern zur Musik. Davon ist auch heute noch vieles da. Aber beim Herumhüpfen auf der Tanzfläche in einem Club komme ich mir seltsam vor. Ich nippe noch einmal an meinem Breezer, und komme zu einem Entschluss. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht stehe ich auf und werfe mich direkt ins Getümmel. Die indischen männlichen Tänzer lachen mir zu und tanzen mit mir. Eine junge Frau kommt auf mich zu und flüstert mir etwas ins Ohr. Ist es Hindi? Ist es Englisch? Keine Ahnung, ich verstehe jedenfalls nichts. “I don’t understand”, brülle ich, aber sie lacht nur und nimmt mich an die Hand. Sie wirbelt mich herum und stellt mich tanzend ihren Freundinnen vor. Alle begrüßen mich mit einem freundlichen Lachen und einem Hüftschwung. Mit einem Mal wird mir klar, dass hier die Nationalität überhaupt keine Rolle spielt. Ich bin glücklich, wie lange nicht mehr. Setze ich mich für eine Minute hin, werde ich schon wieder auf die Tanzfläche gezogen. Selbst als sich die Riemchen meiner Sandale von der Sohle lösen, achte ich nicht darauf, ich tanze weiter und weiter. Erst um zwei Uhr morgens steht die indische Polizei vor der Tür und schließt den Club. Es ist wie ein Aufwachen aus einem Traum, um wieder in einen anderen Traum einzusteigen.

8. Tag – Colaba

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Für den Sonntag haben wir uns einen Fahrer kommen lassen, von der Firma, jener, welcher uns während der Woche immer zur Arbeit gebracht hat. Er sollte mit uns eine Rundreise durch Colaba machen. Colaba ist der Stadtteil, in dem sich das berühmte “Gate of India” befindet. Etwa eine Stunde brauchten wir dorthin. Je weiter wir kamen, desto besser wurden die Straßen, und wir kamen sogar an Ampeln vorbei, die von den Leuten beachtet wurden. Allein die Fahrt war ein Erlebnis. Hochhäuser neben niedrigen Häuschen mit eingeschlagenen Fensterscheiben, bei denen man sich fragte, ob doch noch jemand dort wohnt. Irgendwann kamen wir an der Küste vorbei. Das arabische Meer! Mitten in einer Bucht war ein großer Tempel. Vielleicht würden wir den auch bald besuchen.

Tauben

Aber erst einmal ging es zum Gate of India, ein großer Prachtbau direkt am Meer, leider gerade inmitten einer Baustelle. Auf einem großen Platz vor dem Gate lagen (wohl mit Absicht) Körner verstreut, um die Tauben für die Touristen anzulocken. Wir sahen auch die Boote, die zu den Elephanta Caves fahren – wir würden aber ein andermal mitfahren.

Gate of India

Danach sahen wir uns einen kleinen Bazar an, aber das war wie ein Spießrutenlauf. Ständig hörte man von allen Seiten: “Look here! Good stuff!” Einmal fasste mich eine dürre Frau an, mit einem Baby auf dem Arm, und redete mit mir, sie wollte offensichtlich Geld haben. Ich bekam es fast mit der Angst zu tun. In einem Laden sah ich schöne Schals, für umgerechnet 1,50 Euro, angeblich Seide. Aber ich würde mit dem Ladenleerkaufen noch etwas warten.

Nächste Station war die Bucht, mit einem schönen Blick auf die Stadt. Ich wunderte mich, dass das Meer nicht nach Salz roch. Es roch fast gar nicht. Oder waren meine Sinne nur abgestumpft? Ein Mann hatte einen kleinen Affen an der Leine. Das Tier zerrte mit den dürren Fingern an der Leine und schaute den Mann bittend an. Das Äffchen tat mir Leid. Der Mann fragte uns, ob wir gerne den Affen tanzen sehen würden. Ich hielt den Mann für einen Touristenfänger, der uns dann gerne sehr viel Geld abnehmen würde, und ich glaubte nicht, dass der Affe freiwillig tanzen würde, also lehnten wir ab. Ich hätte das Tier lieber in den Bäumen herumhüpfen sehen.

Der alte Mann und das Meer - Shaam weiß warum!

Es wurde mir mittlerweile zu heiß und mir wurde schwindelig, so dass ich den Garten auf der anderen Seite der Bucht nicht richtig genießen konnte. Ein Garten, offensichtlich errichtet von den englischen Kolonialherren, sehr gepflegt, teilweise mit atemberaubenden Ausblick auf die Bucht. Auf jeden Fall eine Reise wert, wenn man mit der Hitze klarkommt!

Blick über die Bucht

Wir ließen den Tag an einem “cool place” ausklingen – das ist jedenfalls, was ich dem Fahrer sagte, wo ich hinmöchte. Es war eine Shoppingmall! Dort genehmigte ich mir eine Pizza, vegetarisch. Mir hat noch keine Pizza so gut geschmeckt. So langsam wurde das indische Essen gewöhnlich. Allerdings muss man in Shoppingmalls aufpassen, wenn man auf die Toilette muss – Thema Klopapier. Das gibts da nämlich manchmal nicht.

Vielleicht werde ich später interessantere Bilder adden, die mein Kollege geschossen hat. Er fotografiert besser als ich ;)

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