Bitte!

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Eines Sonntagabends fuhr ich in Mönchengladbach zu einer Tankstelle, um danach nach Hause zu kurven. Ich war schon etwas müde und gähnte leise, während der Kraftstoff in meinen Wagen floss. Ich schaute mich um, aber die versprochenen Helfer waren nicht da. Das letzte Mal, als ich an dieser Tankstelle war, hat mir ein Angestellter die Scheiben gesäubert. Vor Kurzem gab es ja diese Werbung im Fernsehen, für die Kette mit der Muschel. Seufzend schloss ich mein Auto ab und ging rein, um zu bezahlen. Es war recht leer, ich entschied mich dagegen, eine Zeitung zu kaufen. Sowieso rausgeworfenes Geld, ich würde eh wieder vergessen sie zu lesen. Völlig in Gedanken ging ich an die Kasse und nannte dem Verkäufer die Nummer der Zapfsäule. Plötzlich strahlte er mich an und sagte etwas, ich verstand aber nichts, ich war wie gesagt in Gedanken. Mit einem mir eigenen charmanten “Hä? Was?” antwortete ich ihm. Er wiederholte, was er gesagt hatte. “Sie sind die Erste, die Bitte sagt.” Ich verstand immer noch nicht. “Nun, die meisten sagen nur die Nummer, aber Sie haben ‘Die Fünf, BITTE’ gesagt”. Ich verzog das Gesicht zu einem schrägen, verständnislosen Grinsen. “Ist das nicht eigentlich selbstverständlich?” murmelte ich. “Nein”, antwortete er, “seitdem ich hier arbeite, sind Sie die Erste. Danke sagt auch niemand.”

“Komisch”, sinnierte ich dann, “seit wann arbeiten Sie denn hier?” – “Seit mehr als einem Jahr.”

Das ist ja irgendwie traurig. Meine Eltern haben mir damals beigebracht, immer bitte und danke zu sagen. Ich überlegte mir, welche Leute denn dort tanken gehen. Geschäftsmänner mit dicken Mercedessen, junge Leute in Kleinwagen, Familienväter mit ihren Kombis. Und keiner sagt bitte? Der junge Mann an der Kasse tat mir irgendwie Leid. Er sagte selbst, “Das ist das Kreuz mit den Dienstleistern. Das sieht jeder als selbstverständlich an.” Im Grunde ist es das auch, aber das heißt doch nicht, dass man sich dafür nicht bedanken sollte.

Grübelnd und gedankenverloren fuhr ich nach Hause, mit einem vollen Tank.

Endlich…

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…sind sie da! Pan und Lyra, das Geschwisterkatzenpärchen aus Spanien, haben ihren Weg in meine Wohnung gefunden und stellen erst einmal alles auf den Kopf. Aber süß sind sie!

Lyra und Pan

Burn-Out

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Gestern habe ich in einer ruhigen Minute einen Zeitungsartikel über das Burnout-Syndrom gelesen. Das Burnout-Syndrom ist das Gefühl, vor lauter Stress völlig ausgebrannt zu sein. Ich kann mir eigentlich gar nicht vorstellen, wie das wohl sein muss. Klar, Stress hat man schonmal auf der Arbeit, Überstunden gibt es auch, aber das Gefühl “ausgebrannt” zu sein, das kenne ich nicht. Woran erkenne ich denn, ob ich dieses Syndrom habe? Der Artikel besagt, man schläft schlecht, man ist erschöpft, und irgendwann kommt es zu einem Leistungsabfall. Da gab es noch mehr Dinge, die aufgezählt wurden. Seltsamerweise trafen fast alle Dinge auf mich zu, einige mehr, andere weniger. Aber geht das nicht allen so? Ich bin eigentlich ziemlich fröhlich und freue mich meines Lebens, und bin vor allem froh, eine so gute Arbeit zu haben. Am Wochenende habe ich frei, was viele Leute nicht von sich behaupten können.

Neulich im Fernsehen wurde ein Mann gezeigt, der in einem Lebensmitteldiscounter arbeitete. Dieser Mann musste jeden Tag 17 Stunden arbeiten und bekam die meisten Stunden nicht bezahlt. Dieser Mann hat Frau und Kind und kommt erst um 21.00 Uhr nach Hause. Ich denke, dass dieser arme Mann ein Burn-Out-Kandidat ist. Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Er ist leider kein Einzelfall. Im besagten Zeitungsartikel steht, dass das Risiko eines Burn-Out-Syndroms heutzutage erhöht sei, durch die Wirtschaftskrise. Auch durch gute Arbeit könne man sich nicht sicher sein, seinen Job zu behalten. Aus diesem Grund gehen die Leute an ihre Leistungsgrenze – und auch darüber hinaus.

Wer sich nicht gut fühlt, sollte auf seinen Körper und seine Seele hören, rausgehen, sich entspannen, einfach mal nicht an die Arbeit denken. Das ist natürlich schwierig, wenn man so von seiner Arbeit eingenommen ist. Wer wirklich meint, es geht nicht mehr, sollte eine Kur beantragen, so steht es in diesem Artikel, um dem Alltagsleben zu entfliehen.
Ich bin eigentlich ein ziemlicher Stubenhocker, aber nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, bin ich spazieren gegangen. Das Wetter war toll und ich fühlte mich direkt besser – so ein Zeitungsartikel macht irgendwie schlechte Laune.

Stöckchen

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Ich habe mir in Konnas Gedankendeponie ein Stöckchen mitgenommen, da ich gerade nicht weiß, was ich schreiben soll. Vielleicht kommt ja was Nettes dabei raus.

1. Würden Sie sich selbst heiraten?
Ganz sicher nicht. Manchmal finde ich mich selber unausstehlich. Muss nicht sein.

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
Ganz klar: Unehrlichkeit! Ich habe es lieber, wenn mir jemand etwas Schlechtes über mich sagt, als wenn er mich anlügt. Davon hat keiner was. Und Lügen haben sowieso kurze Beine, weiß man ja.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
Schönheit? Selbst als ich noch ziemlich hübsch war, habe ich mich nicht darauf ausgeruht. Ich bin stolz darauf, was ich in meinem Leben schon erreicht habe, durch meinen Ehrgeiz, meine Intelligenz und teilweise auch durch meinen Fleiß (irgendwann habe ich mir dann doch auch in den Hintern getreten ;) ).

4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
Hm, wenn ich Zeit habe, wahrscheinlich die Umgebung anschauen.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
Ohje, das ist eine schwierige Frage. Ich mag es zu verreisen, aber ich würde nie für immer aus Deutschland wegbleiben. Vielleicht würde ich mich für das Auswandern entscheiden.

6. Was denken Sie: haben Sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
Ich glaube, den habe ich noch vor mir :)

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
Eine Million für mich. Klingt egoistisch, aber wenn ich mehr Zeit habe, anderes zu tun als zu arbeiten, kann man sich immer noch besser um andere kümmern, stimmts?

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
Samstag. Der Stress von der Woche ist vorbei und man kann am nächsten Tag ausschlafen. Perfekt!

9. Was finden Sie an sich banal?
Ich bin eine Frau. Ich bin einfach so.

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?
Nach kürzlich ausgepusteten Kerzen. Ich liebe diesen Geruch, erinnert an Weihnachten…

11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?
Against all odds. Passt irgendwie.

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
Für meine Kinder. Noch habe ich keine, aber mit 36 wäre es dann langsam mal Zeit, oder?

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
Ja, natürlich, wenn ich etwas Witziges lese oder sehe.

14. Haben Sie in ihrem Leben genug Liebe bekommen?
Eine schwierige Frage, die ich im Moment ungern beantworte.

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
Schlank, soooo schlank! *hach*

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
Ja, auf jeden Fall. 2,5 Monate waren wir ja auch schonmal räumlich getrennt (~7000 km).

17. Ist Erfolg eine Illusion?
Nein. Überhaupt nicht. Ich finde mich sogar ziemlich erfolgreich :)

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?
Nein, mein Frühstück war für mich ganz allein :D

19. Was wünschen Sie sich für ihr Leben?
Ich hätte gern ein Haus, einen Hund, zwei Kinder und einen erfolgreichen Ehemann, der mir aber beruflich nicht den Rang abläuft.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
In puncto Hobbies bin ich zum Beispiel immer sehr neugierig. Ich mache ungern immer dasselbe, jetzt gerade bin ich zum Beispiel am Überlegen, ob ich mir eine Spiegelreflexkamera kaufen soll, um als neues Hobby zu fotografieren.

Ich liebe Fragebögen!

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Aus diesem Grund habe ich mir ein Stöckchen von Morantschas World mitgenommen.

Was dachtest du zuerst, als du heute morgen in den Spiegel gesehen hast?
Meine Haare sehen heute komisch aus.

Wie viel Geld besitzt du momentan?
Ziemlich viel. Und da ich in Holland mein Konto aufgelöst habe, hab ich auch eine Menge im Portemonnaie…

Nenne ein Wort, das sich auf “Schlüssel” reimt!
Rüssel

Lieblingsplanet?
Ich würde sagen der Mond, aber der ist ja nur ein Trabant :(

Wer ist die vierte Person auf der Liste für verpasste Anrufe in deinem Handy/Telefon?
“Keine Nummer”. Pech gehabt.

Was ist dein Handyklingelton?
Loituma, ein finnisches Volkslied. Hat kein Mensch, nur ich!

Was für ein Shirt trägst du gerade?
Einen roten Morgenmantel *gähn*

Was liegt direkt vor dir?
Mein Laptop und ein Telefon. Zwei wichtige Dinge ;)

Nenne eine Person, die dir spontan einfällt!
Meine Mama.

Ist dein Zimmer hell oder dunkel eingerichtet?
Eher hell :) Das mag ich.

Trägst du gerade Nagellack?
Nein, irgendwie glaube ich, dass Nagellack die Finger beschwert. Ja, wirklich, klingt blöd, aber irgendwie ist das so :/

Was hast du um Mitternacht gemacht?
Bei Schatzi gebettelt, doch ins Bett gehen zu wollen. Er war wieder am PC-Spielen :(

Was steht in der letzten SMS, die du bekommen hast?
Guten Tag, Ihre Onlinerechnung beträgt… :)

Wie ist Deine Hausnummer?
34

Welche Wörter benutzt du oft?
“halt”. Ist halt so :P

Wer hat dir zuletzt gesagt, dass er dich liebt?
Mein Freund :)

Was war das letzte pelzige Ding, was du angefasst hast?
Eine Katze.

Wie viele Drogen hast du in den letzten 3 Tagen zu dir genommen?
Drogen hab ich noch nie genommen. Ja, ich bin langweilig :P

Zitiere den Refrain des Songs, den du gerade hörst/gerade gehört hast!
Kann ich nicht, ich verstehe den Text nicht.

Das beste Alter, was du bis jetzt erlebt hast?
Hmm, 18?

Dein schlimmster Feind?
Eine Zicke, damals aus der Schule, die meinte, sich mit mir anzufreunden weil sie Mitleid mit mir hatte – und das nach 2 Jahren gestand. Mitleid brauche ich nicht :(

Was ist dein Desktophintergrundbild?
Ein Pferd, das mein bester Freund fotografiert hat.

Was war das letzte, was du zu einer Person gesagt hast?
“Nein, ich mag keine Pfannkuchen in Sauce, die sind zu matschig dann.” :D

Wenn du die Wahl hättest, zwischen fliegen können und eine Million Euro, was würdest du nehmen?
Eine Million Euro, und dann flieg ich Business Class. ;)

Magst du jemanden?
Klar :) Sogar mehrere ;)

Welchen Song hörst du gerade?
Keinen.

Mein neues Auto

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Hach ja. Die Reaktionen auf mein neues Auto sind eigentlich alle gleich. “Wow, sieht der super aus”. Oder “Jetzt musst du aber auch ständig einen Hosenanzug tragen.”
Im Grunde war mein Bruder der Antrieb, sich gerade diesen Wagen zu kaufen, den neuen Renault Mégane 5-Türer. Wir hatten ihn im Internet gesehen und fanden ihn auf Anhieb toll. Wie ein Raubtier, das zum Sprung ansetzt, liegt er auf der Straße. Er fährt sich auch gut. Die Lenkung geht federleicht, man kann super lange Strecken fahren ohne ein krummes Kreuz zu bekommen und es passt viel Kram rein. Letzte Woche bin ich mit DigiTalk nach Würzburg zu Haramis gefahren, das sind in etwa 500km. Eigentlich bin ich nur zwischendurch auf den Rastplatz gefahren, damit die eigens geschmierten Brötchen nicht fies werden.

Renault Mégane

Ich liebe mein Auto, und will es um keinen Preis der Welt wieder hergeben :) Ich nenne ihn Jacques-Henri. Ein Franzose braucht natürlich einen französischen Namen! Wir haben auch extra ein paar französische Songs auf der Fahrt gespielt ;)

Mein Freund meint, ich soll ab jetzt immer mit Fenster auf fahren, mit Ellbogen aus dem Fenster, Prolloverhalten für ein Prollauto, natürlich mit voller Lautstärke HipHop hörend (naja – nicht so mein Fall), aber ich habe abgelehnt. Mein Wagen hat ja schließlich eine Klimaanlage. Die Fenster sind nur Deko :P

Übertrieben oder genau richtig?

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In Indien habe ich jemanden kennengelernt, der erst im Nachhinein etwas wirklich “Besonderes” wurde. Ich denke oft über ihn nach, nicht, weil er mir besonders gefällt, sondern weil er etwas getan hat, wovon ich nicht weiß, ob ich es bewundern oder als Blödsinn abtun soll.

Viele Menschen wissen, dass in Indien noch das Kastendenken herrscht. Die Leute heiraten nur in ihrer eigenen Kaste, suchen sich also mit Absicht einen Partner, der der eigenen Kaste angehört – wenn sie es sich denn überhaupt aussuchen dürfen. In der Regel sind die Heiraten arrangiert, wie im Mittelalter in diversen Königshäusern. Und genau da liegt das Problem. Auch in Indien fällt die Liebe irgendwohin, ungeordnet, ohne Kastenschema. Und da ist es leicht, dass jemand aus der einen Kaste sich in jemand anders aus einer anderen Kaste verliebt. Selbst in meiner verhältnismäßig kurzen Zeit, die ich dort verbrachte, habe ich einige Dramen mitbekommen. Ich habe mühsam versucht, mich herauszuhalten, und Kritik am Kastenschema herunterzuschlucken. Das ist mir oftmals nicht gelungen, die Leute klagten mir ihr Leid. So auch mein Freund, von dem ich hier erzählen möchte. Da ich ihn nicht bloßstellen möchte, nenne ich ihn in meiner Geschichte Sam. Sam ist verliebt, schon seit ein paar Jahren. Das Mädchen ist seine beste Freundin, sagt er jedenfalls. Er würde am Liebsten Tag und Nacht bei ihr sein. Er tut alles für sie, führt sie zum Essen aus, tröstet sie, wenn sie Probleme mit ihren Eltern hat und versucht, ihr das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Doch irgendwann steht er vor ihrem Haus und möchte ihren Vater fragen, ob er sie heiraten darf. Er findet ihn nicht, aber seine Freundin merkt, dass er da ist und ist schrecklich wütend. Ihr Vater ist streng, und er mag keinen männlichen Besuch bei sich zu Hause, egal was er dort will. Sam ist tief getroffen und trifft eine Entscheidung, die mit Sicherheit sein Leben verändert. Er kündigt seinen Job und zieht in einen anderen indischen Staat, lässt alles hinter sich, um ein neues Leben anzufangen, nur damit sie wegen ihm nicht mehr Scherereien bekommt. Angesichts der Tatsache, dass Mumbai 12 Millionen Einwohner hat, und es damit recht schwer sein dürfte, ein und dieselbe Person (ohne vorher ausgemachtem Treffpunkt) zweimal über den Weg zu laufen, ist das schon ein starkes Stück.

Bevor er in diesen anderen Staat zog, rief er mich an, mehrmals (das dürfte recht teuer geworden sein von Asien nach Europa), und schrieb Emails und SMS. Er fragte um Rat. Ich sagte ihm, er sollte sich das überlegen, das ist doch Blödsinn, warum sollte sie wollen, dass er umzieht? Was ist mit seiner Familie, seinem Job, seinen Freunden? Er meinte, ohne seine Freundin hätte auch der Kontakt zu anderen keinen Zweck mehr.

Irgendwann schrieb er, dass er nun seine Koffer packt und geht, und dass auch Gott keinen anderen Ausweg für ihn hätte. Das war seine letzte Email. Er meldet sich nicht mehr. Ich überlege mir, wo er ist, was er macht, und ob es ihm gut geht. Und ob ich für meine große Liebe auch soweit gehen würde. Ich bin anders aufgewachsen, ich darf lieben und heiraten wen ich will. Andere Leute haben nicht soviel Glück. Würde ich dasselbe tun, um meine Liebe zu schützen? Bollywoodfilme sind wohl doch nicht so übertrieben, wie ich gedacht habe. Solche Dinge passieren.

Kerstin braucht — ein Stöckchen!

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Hier ein Stöckchen, das ich bei Ricarda gefunden und einfach mal frech mitgenommen habe.

Hier die Anleitung: Bei der Google-Suche einfach “Dein Name braucht” (immer mit Anführungszeichen) eingeben und die ersten 10 Treffer abschreiben – gerne gesehen sind hierzu kleine Anmerkungen, die jedoch nicht unbedingt sein müssen.

Okay, dann fangen wir mal an!

1. Kerstin braucht weder eine DTM / dtm -Haarschneidegenehmigung noch sonst eine Genehmigung einzuholen.
Okay. Wer meldet sich freiwillig zum Haareschnipseln? Harhar, auch ein Hobby das ich noch nicht ausprobiert habe :)
2. Kerstin braucht eine Pflegefamilie.
Ist ja herzallerliebst. Aber ich bin mit meiner Familie mehr oder weniger zufrieden…
3. Kleines doofes Kerstin braucht Hilfe bei der Mitgliedschaft.
Ähm, okay. Dabei liebe ich es, Formulare auszufüllen. Klein stimmt allerdings, doof? Vielleicht. Aber nicht zu doof, sich keine Hilfe zu holen. ;)
4. Kerstin braucht die “Action” um sie herum.
Stimmt. Ich langweile mich schnell.
5. Das fickgeile Studentenluder Kerstin braucht es deftig hef …
Weiter geht dieser Satz nicht. Ist vielleicht besser so.
6. Kerstin braucht Streicheleinheiten.
Au ja! Ich versuche auch zu schnurren, okaaaaay?
7. Kerstin braucht Sex, wie manche andere Menschen Sport als Ausgleich zur Arbeit betreiben, aber viele Männer fühlen sich durch Kerstin eingeschüchtert.
Achso, deswegen fühlen sich die wenigsten Männer zu mir hingezogen. Und ich dachte es liegt an meinem quasi tonnenschweren Gewicht! So kann man sich täuschen.
8. Kerstin braucht keinen Reiseführer in München, weil.
Ja, weil? Ich meine, ich war schonmal da, aber einen Reiseführer bräuchte ich schon, denke ich.
9. Kerstin braucht die Hilfe von Raul weil sie sonst niemanden hat und Jasemin als betrogene Ehefrau kann da nicht einfach so zusehen.
Wer ist Raul? Und wer ist Jasemin? Und wer ist eigentlich Paul?!
10. Kerstin braucht eine einfache Möglichkeit sie zu dehnen, damit sie diese Muskeln ebenfalls als Eigentraining zu Hause dehnen kann.
Wo wir wieder beim Bettsport wären.

Ich werf das Stöckchen dann einfach mal weiter.

DigiTalk, Fass!
Haramis, hol das Stöckchen!
Und, weils so schön war, Konna, braves Hundi!

Wer sich sonst noch angesprochen fühlt, darf natürlich auch das Stöckchen mitnehmen :)

Like I never Loved You At All

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Das ist das erste Mal, dass mir ein Stöckchen zugeworfen wurde. Na, dann werde ich DigiTalk wohl diesen Wunsch erfüllen…
Es geht darum, zufällige Musiktitel als Antworten auf Fragen zu verwenden.

Hier sind die Regeln:

1. Schalte in deinem WinAmp, iTunes, Windows Media Player, MediaMonkey etc. den Zufallsmodus (Shuffle/Random) ein.
2. Gehe für jede Frage einen Titel weiter, um die Antwort zu bekommen.
3. DU MUSST DEN LIEDTITEL ALS ANTWORT SCHREIBEN, EGAL WIE DUMM ES KLINGT.
4. Wirf das Stöckchen weiter an wen du willst.
5. Bennene diesen Beitrag mit dem Namen des letzten Songs in der Liste.

1. If someone asks “are you okay” you say…?
Born to Run (Suzi Quatro)
Naja, ich laufe manchmal, um abzunehmen, aber es ist nicht unbedingt mein Lebensziel…
2. How would you describe yourself?
Torsten Schmidt (Annett Louisan)
Hilfe! Ich bin immer noch eine Frau, ja???
3. What do you dream about?
Kab Tak Cuhup Rahoogemitwa bh
Wer weiß, was das heißt, kriegt ein Eis! Versprochen!
4. How do you feel today?
Zum Sterben schön (Hans Zimmer)
Naja, Sterben grad nicht, aber das Wetter ist toll und ich habe Urlaub! Okay, vielleicht doch…? Man sagt ja, man soll aufhören, wenns am Schönsten ist…
5. What do you look for in a guy/girl?
Wishmaster (Nightwish)
Klar, er sollte jeden Tag in der Küche stehen und mir etwas Tolles zaubern :)
6. What is your life’s purpose?
Drifting (Enya)
*Im Wörterbuch nachschau* Joa, Treibenlassen klingt super. Aber ich bin eher die Karrierefrau…
7. What’s your motto?
Wovon träumst du nachts (Roger Cicero)
ROFL, der war gut! Tja, Winamp meint, das soll ich euch nicht sagen :D
8. What do your friends think of you?
All Fall Down (OneRepublic)
Hab ich Haarausfall? Ist es das, was ihr denkt? Ich bin enttäuscht von euch :(
9. What do your parents think of you?
Have you Ever Really Loved a Woman (Un Regalo Que Te Dio La Vida, Il Divo)
Achso, sie glauben ich wäre lesbisch, obwohl ich einen Mann als Partner habe? Ist ja interessant…
10. What do you think about very often?
She ain’t right for You (Macy Gray)
Wen kenne ich, der vergeben ist, und dessen Freundin ich nicht mag? Keinen! Oder ist das hier wieder das Lesbenthema?
11. What do you think about your first kiss?
Opening mit Horst Schlämmer (Hape Kerkeling)
Also wirklich! Das reicht jetzt! Mein erster Kuss war schön und mit einem sehr lieben (und hübschen!) Mann :)
12. What do you think of your best friend?
Crawling – Live in Texas (Linkin Park)
Also, weder mit DigiTalk noch mit Nina habe ich jemals Herumkrabbeln gespielt…
13. What is your life story?
Chancenlos (Annett Louisan)
Hey, ich habs trotzdem zu etwas gebracht! Glaub ich jedenfalls…
14. What do you want to be when you grow up?
Like I never Loved You At All (Take That)
Wen ich damit wohl meine …

Frauenzeitschriften

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Ob man will oder nicht, irgendwann stolpert man über sogenannte Frauenzeitschriften, und mit Pech blättert man auch ein bisschen darin herum. Was trägt Heidi Klum auf dem Catwalk? Britney Spears im Drogenrausch! Wie werde ich besser im Bett? Solche und andere blödsinnige Themen springen einen geradezu an, und man fragt sich, sind wir Frauen wirklich so dumm und oberflächlich? Gibt es noch andere Themen neben Make-Up und Kochrezepten? Man kann sagen, wenn es dich nicht interessiert, lies es nicht. Aber jetzt wirds noch schlimmer: “Frauenseiten” im Internet! Ob www.fem.com, womenweb.de oder wie sie alle heißen – man wird förmlich überschwemmt. Im langweiligen Nachmittagsprogramm im TV wird dafür Werbung gemacht.

Emanzipation? Ja, aber das machen die anderen. Ich nehm mir lieber die goldene Kreditkarte meines ach so gutverdienenden Mannes, gehe mir ein paar Schuhe kaufen (gegen den Frust der Langeweile als Hausfrau) und gehe dann Mittagessen kochen.

Gibt es keine anderen Karrieren für Frauen? Warum müssen solche Klischees sein? Leichte Verwirrung macht sich breit. Frauen mit gutbezahlten Jobs müssen ja schon abschreckend wirken auf Männer, denn sie sind ja nicht normal (und schnappen sich nen Millionär, lassen sich schwängern usw. – und das schon mit 15, möglichst).

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