Indienzeit!

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Heute habe ich mit der Bank gesprochen, die Travellers Cheques kann ich nächste Woche Montag abholen. Ich wusste gar nicht, dass das so lange dauert.
Und ich habe es geschafft, einen Reisewecker aufzutreiben, der NICHT funkgesteuert ist. 2,95 €. Tickt zwar laut, aber dafür in Indienzeit.  Man muss sich ja schließlich vorbereiten! Jetzt zum Beispiel ist es 18.18 Uhr. 🙂

Puh…

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.. geschafft. Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, jetzt kanns eigentlich losgehen. Naja- mir wurde vor ein paar Tagen gesagt, dass die Reise sich um eine Woche verschieben kann. Na meinetwegen, Hauptsache es geht bald los! Gerade habe ich mir ein paar Reiseführer bei Amazon bestellt, wollen wir mal hoffen, dass sie rechtzeitig ankommen, insbesondere der Reiseadapter… Ganz wichtig!

Meine Tante sagte gestern, ihre Landsleute (sie ist Indonesierin) würden die Inder nicht mögen. Nun, das wäre in etwa vergleichbar mit den Deutschen und den Holländern. Sie hat ein paar Jahre in Indien gelebt – überlebt. Und Inder sind freundlich, sagte sie. Na dann. Vielleicht komme ich ja mit ein paar neuen Freundschaften nach Hause.

Mumbai

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Mumbai ist eine Metropole. Ich komme aus Mönchengladbach. Ein riesiger Unterschied. Über 18 Millionen Einwohner machen diese Mega-City zu einer der größten Städte der Welt. Wie werde ich mich zurechtfinden? Ich habe heute eine Sendung gesehen, in der eine 27jährige Frau nach Südindien gezogen ist, weil sie einen Inder geheiratet hat. Ich habe zwar nicht vor, dort irgendwen zu heiraten, aber was sie schafft, schaff ich schon lange. Die Schilder werde ich lesen können, da die Hindi-Zeichen dort in Englisch übersetzt werden. Englisch ist neben Hindi die Amtssprache.

Vorbereitungen

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Bevor man nach Indien fliegt, müssen einige (oft teure) Vorbereitungen getroffen werden.

1. Der Reisepass. Ganz wichtig; ohne den kommt man nicht weg. Da ich nur noch 2 Wochen Zeit habe, musste ich den Expresspass beantragen. Der kostet sage und schreibe 91 Euro (ein normaler, der 3-6 Wochen vor der Reise beantragt werden muss, kostet 51 Euro); dazu noch ein biometrisches Passfoto, für das ich beim Fotografen meines Vertrauens 8,50 Euro bezahlt habe. Nun, das Geld ist gut angelegt, da das Passfoto in eine Schablone passen muss. Der Fotograf sagte, mein Kinn wäre zu kurz, das könne Probleme geben, aber ich soll mir keine Sorgen machen, da seins zu lang sei … Naja, die eigene Visage kann man sich bekanntlich nicht aussuchen, wenn man kein Geld für eine Schönheits-OP hat. Und bisher war ich mit meinem Kinn ganz zufrieden, ich habe andere Problemzonen …

2. Impfungen. Ja, muss sein, denke ich jedenfalls. Meine Tante ist da anderer Meinung, aber das ist ja schließlich jedem selbst überlassen. Gestern habe ich erst einmal eine Spritze in den Po bekommen, Diphterie, Tetanus und Polio. Eigentlich hätte Hepathitis A und Typhus auch geimpft werden sollen, da meine Zeit aber zu knapp bemessen ist, wäre das sinnlos gewesen. Man kann auch Tabletten als Malaria-Prophylaxe nehmen, aber meistens schaden sie mehr als sie nützen.

3. Reiseführer besorgen. Oh ja. Kulturschock Indien. Ich hoffe, dass ich mich wenigstens ein bisschen anpassen kann. Rülpsen am Tisch ist erlaubt, na das wird ein Spaß, ich kann es schon nicht haben wenn jemand neben mir geräuschvoll isst. Zuviel Trinkgeld sollte man nicht geben, hm, wenn man wüsste, wieviel das in der Regel ist? Man darf auch nicht alles fotografieren, zum Beispiel keine Heiligtümer der Hindus, keine verbrennenden Leichen und antike Fresken… Moment; verbrennende Leichen? Ich habe mich nicht verlesen in diesem Reiseführer von 1993… Hat man damals noch Leichen verbrannt? Na ich hoffe, dass ich heil wieder in Deutschland ankomme!

Damit wäre das Wichtigste eigentlich schon erledigt. Baumwoll-Klamotten braucht man, besonders jetzt im Sommer, in der Monsunzeit. Ich werde mir auch Gummistiefel kaufen, die sind ja im Moment so stylish – mit Pech gibts eine Überschwemmung in Mumbai, da will ich wenigstens gut aussehen… Stromadapter sind wichtig, glücklicherweise gibts 230V Wechselstrom in Mumbai, also genau wie hier. Ich werde also meinen Laptop mitnehmen können. Den kann man übrigens im Flugzeug als Handgepäck deklarieren, Gottseidank.
Gummistiefel - Braucht man!

Indien

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Tja, da bin ich nun … 25 Jahre alt und im Begriff, für zwei Monate nach Indien zu fliegen, beruflich. Beruflich! Dabei habe ich gerade erst meinen Diplom in der Tasche. Ich war ziemlich überrascht, dass ich meine ersten beruflichen Schritte im Ausland machen würde. Um quasi „angelernt“ zu werden; die Technologie, die benutzt wird, kenne ich noch nicht, und die Spezialisten des Unternehmens leben halt in Indien, genauer gesagt, in Mumbai. Mumbai hieß früher einmal Bombay, diesen Namen kennt man, von Mumbai hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Peinlich, wenn man sich bei einer indischen Firma bewirbt. Nun, der deutsche Geschäftsführer nahm es gelassen und klärte mich auf. Ich hoffe, das wird nicht zu einer lustigen Anekdote unter den indischen Kollegen.

Indien sollte es also sein. Was weiß man über Indien? Nicht viel, zumindest ich nicht. Es gibt heilige Kühe, Saris und Bollywood. Man begrüßt sich nicht mit der Hand, sondern legt die Hände zusammen wie zum Gebet. Der Verkehr ist furchtbar; Ampeln werden ignoriert. Diverse Videos auf YouTube sprechen eine deutliche Sprache. Und ich mittendrin, wie wird das wohl werden?

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