… Stricken ist absolut nicht mein Fall. Nachdem mein erster Versuch von Phils Mama adoptiert wurde (der mausert sich jetzt zu einem hübschen Schal) ist hier das erste Ergebnis meiner zweiten (*hüstel*) Strickarbeit:

Einige von euch wissen ja, dass mein neuestes Projekt ein Mantel ist. Ich habe bereits einen Nähkurs besucht und bin auch fast fertig, jedoch erschließt mich der Sinn eines bestimmten Teils des Mantels nicht. Vielleicht werde ich am Mittwoch wissen, wo das hinkommt und vor allem wie … Jedenfalls hatte ich heute Langeweile und habe aus den winzigsten Stoffresten des hervorragenden Wollstoffs für den Mantel eine Mütze genäht – der Rest wird sicher noch für eine Tasche reichen …

Heute möchte ich euch mein großes Loch in der Wohnzimmerwand vorstellen. Taddaaaaa, ganz frisch und staubig:
Das ist das Loch, in dem heute Nachmittag die Balkontür eingesetzt werden soll. Einen Balkon habe ich allerdings noch nicht, ich würde also einfach – plumps! – 3,80m in die Tiefe fallen, wenn ich durch die Tür gehen würde. Also eine bisher ziemlich sinnlose Tür. Aber hey, immer frische Luft! Und diese Aussicht, Wahnsinn.
Ich hab extra schonmal nachgefragt, ob der Balkon groß genug für eine Sonnenliege werden wird. Ja! Jaaaaaa!!!! Ich bin dann mal weg, mich vorfreuen …
… um welches Projekt es sich handelte, von dem ich bereits in meinen Skype-Nachrichten erzählt habe. Ich hoffe, ich habe einige Leute neugierig gemacht
Jedenfalls ist es mein bisher größtes Nähprojekt und sollte – Premiere! – ein Geschenk sein. Und zwar für ein süßes kleines Mädchen, ein bisschen älter als ein Jahr alt – ja, in dem Alter ist man noch nicht so kritisch, so die Theorie
Meinem Empfinden nach ist die Decke auch prima angekommen – hm, im Nachhinein hätte ich vielleicht auch erwähnen sollen, dass man die Decke eventuell sogar auf 30°C waschen kann – aber eine Garantie habe ich natürlich nicht. Ich habe jedenfalls ganz brav zuerst die Stoffe per Hand gewaschen (muah, das geht in die Arme, ich sags euch, und dann in so einem kleinen Waschbecken, ich flipp aus), und sogar gebügelt. Oh ja, ich habe keine Mühen gescheut.
Und dann gings auch schon los – Achtung, Bilder! (Ich weiß, ihr steht auf sowas *gnihihi* Pic or it didn’t happen, ihr habt Recht
).
Los gings mit einem etwas unscheinbaren Stoffhaufen. Der sah nicht immer so aus, das waren mal Stücke von 1m x 40cm bzw. 1,50m x 1,50m. Geschrumpft auf 16x16cm. Jippi! Da raucht der Rollschneider. Ja, ich habs mir relativ einfach gemacht und habe das Quiltlineal und den Rollschneider verwendet, teilweise war der Stoff vierlagig… Ende vom Lied war, dass ich einige hübsche Fastquadrate wegwerfen durfte. Aber ihr kennt mich ja, wenns zu lange dauert langweile ich mich schnell und verlier die Lust. Also ist kämpfen angesagt!
Nach einiger Zeit habe ich dann immer zehn Quadrate an einer Seite zusammengenäht, so dass ich 13 (? ich glaub ja, bin mir aber nicht sicher) laaaaange Stoffstreifen bekam. Ich hielt immer zwei nebeneinander und… passte nicht. Also habe ich einige Nähte wieder geöffnet und nochmal zusammengenäht, diesmal mit Lineal und Bleistiftzeichnung. Für die ganz Blöden unter uns. Dann habe ich alle 13 Stoffstreifen aneinandergenäht… Zum Schluss sah das Ganze dann so aus:
Sowas nennt sich schon Patchwork. Ganz viele Stoffteile aneinandergenäht. Klar soweit? Gleich kommt der Untschied zu einem Quilt, also aufpassen!
Jetzt hatte ich also einen hübsch bunt zusammengenähten Stoff, ich bin dann nochmal zum Stoffladen gedüst (der in Krefeld liegt ganz malerisch mitten im Feld, sehr schön! Wetter war auch klasse- nur ging das Wochenende für die Handarbeiten drauf, und grad da wars ausnahmsweise warm… Aber ich schweife ab…) und habe einen weiteren Stoff gekauft, in Creme, 1,50m x 2m. Vlies hatte ich auch schon, ebenfalls 1,50m x 2m. Ihr ahnt was jetzt kommt? Rischtisch. Hamburgermäßig (zum Vergleich: das Folgende ist ein Hamburger:)

… habe ich dann den bunten Stoff, das Vlies und den Cremestoff aneinandergenäht. Der bunte Stoff ist die obere Brötchenhälfte, der cremefarbene Stoff ist die untere Brötchenhälfte, und mittendrin ist ein dickes Vlies, quasi das Fleisch in schmeckt-nicht. Ihr fragt euch jetzt bestimmt: Hä? Was will die?! Hier mal in Bildern:
Sowas nennt man einen Quilt. Wenn man nämlich mehrere Schichten Stoff, meist mit Vlies, aufeinander näht, so dass kleinere “Kissen” entstehen. Quilten kann man, muss man aber nicht mit Patchwork verbinden. Quilten ist im Grunde das Nähen mit Ziernähten. Ich habe leider unterschätzt, wie dick der Stoff wird, wenn man ein Vlies darunternäht. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was passiert, wenn man mitten auf der Decke eine Naht komplett durchnähen muss. In den Nählehrbüchern steht, man soll den Stoff an einer Seite aufrollen, damit er unter die Nähmaschine passt. Haha. Quetsch, quetsch, zieh, in der Hoffnung, dass die Naht trotzdem gerade wird
Doch auch das war irgendwann erledigt, und nun sollte nur noch der Rand folgen. Nein, nicht mit Schrägband, ich wollte unbedingt einen passenden Rand. Also stinknormalen Stoff genommen, in Streifen geschnitten, an der kurzen Seite aneinandergenäht und dann rundum an die Decke genäht. Natürlich umgestülpt, damits einigermaßen aussieht. Und das ist das Ergebnis:

Ich danke allen, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, allen voran meinen lieben Kolleginnen und Kollegen, die mich in jeglichen Entscheidungen geholfen haben, und mich auch zum Stoffladen gekarrt haben (wir können mit Stolz sagen, wir sind seeeehr spontan, ja ich meine dich
), meiner Mama und Digi, und ganz besonders den Mädels aus dem Handarbeitsthread im Katzenforum, für konstruktive Kritik und jedes Lob (ich fühl mich so gebauchpinselt
), und natürlich Phil, der mich immer unterstützt und mich tritt, wenn ich nicht weitermachen mag. Macht nur weiter so, das nächste Projekt kommt bestimmt
Ich hoffe, sie gefällt euch und inspiriert euch dazu, auch mal so etwas zu probieren
Ich habe schon ewig das gleiche, mittlerweile schmuddelige Portemonnaie, Leute die mich kennen haben das mit Sicherheit schon öfter gesehen, in schwarzem Leder, von Tchibo. Ecken sind ab, das Leder wurde faltig, es musste ein neues her. Und endlich, endlich habe ich etwas passendes gefunden, und das habe ich günstig im Internet erstanden. Guckt doch mal!
Ich habe mir vor einiger Zeit eine kleine Casio Exilim-Kamera gekauft, so als Urlaubsknipse, wenn ich meine große Nikon nicht mitnehmen möchte (oder zu sperrig ist). Sie hat die tolle kleine Funktion, auch Videos aufnehmen zu können, sogar mit Ton (oha!).
Ich habe jetzt einen kleinen, aber feinen Youtube-Kanal, den ich euch gerne ans Herz legen möchte, taddaaaa, das ist der Link: http://www.youtube.com/user/SilmePurpurdrache?feature=mhee
Was erwartet euch? Naja, als Allererstes natürlich mein aktuelles Lieblingsmotiv, meine zwei Katzen, Lyra und Pan. Die zwei werden in genau neun Tagen zwei Jahre alt, und haben nur Unsinn im Kopf. Ich hoffe, ihr bekommt einiges zum Lachen!
Was mir sonst noch vor die Linse kommen wird, weiß ich nicht – es ergibt sich sicher die eine oder andere Gelegenheit, das kleine blauglänzende Ding auszupacken. Ihr dürft gespannt sein – und ich natürlich auch
Nach längerer Zeit habe ich mich mal wieder an meine Nähmaschine gesetzt. Diesmal wollte ich mehrere Sachen ausprobieren:
1. Quilten – aber erstmal nur ein paar Nahtstreifen nebeneinander
2. Füttern – mit Vlies
3. Knopfloch nähen
4. Säumen mit einem anderen Stoff.
Und was ist dabei rausgekommen? Eine Tasche für Phils Nintendo 3DS! Ich hoffe, die kleine Konsole passt da rein, ich habe Angst, dass ich mich mit den Maßen vertan habe …


Eigentlich wollte ich zuerst eine Handytasche machen, aber ich hatte den Stoff zu groß geschnitten. Das wäre dann eine für mich gewesen, die ist nämlich passend zu meiner Handtasche
Naja, ich habe noch genug von den diversen Stoffen…
Ein kleines Ratespiel! Was könnte das sein?

Ist mein erster Versuch, ein Stofftier zu nähen. Ich verrate euch aber nicht, was es ist! Ihr dürft raten








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